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Gedichte und kurioses
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Den Hund, der schläft, sollst du nicht wecken, es könnte sonst gefährlich sein. Hast du auch keinen Dreck am Stecken, vielleicht reizt ihn dein Hosenbein. Hier ist es angebracht zu fliehen, auf leisen Sohlen schnell und still. Als Sprichwort heißt es: Leine ziehen, bevor geschieht, was man nicht will. Den Hund, der schläft, sollst du nicht wecken, Du fragst: Warum? natürlich weil .....................
er setzt dich erst in Angst und Schrecken und beißt dir dann ins Hinterteil.
(Unbekannter Verfasser)
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HUNDESCHULENGEDICHT
Es ist der Weisheit letzter Schluss, dass auch der Hund was lernen muss, denn wedeln nur mit seinem Schwanz, das reicht fürs Leben doch nicht ganz.
Ob Boxer, Sheltie,Schäferhund, zur Schule heisst da der Befund, damit man lernt sich zu benehmen, und nicht zu viel herauszunehmen.
Und ist`s am Anfang noch so schwer, es lernt der Hund und auch sein Herr, wie geh ich links,wie mach ich Platz, ist gut für beider Bauchansatz.
Da wird gestreichelt und gelobt und zwischendurch auch mal getobt, wie spiel ich richtig mit der Meute, und fang am besten meine Beute.
Und hat man alles wohlverstanden, das Tier,der Mensch sich endlich fanden, dann frage ich doch mal im Rund, wer mehr gelernt,Herr oder Hund?
Verfasser:Heinz Bornemann
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Fährtenprüfung
Schlecht geschnüffelt, hochgeguckt eine kleine Maus verschluckt, fand den Ort nicht, wo gewinkelt, mehrfach in die Spur gepinkelt, einmal leider "Platz" vergessen, Gänseblümchen aufgefressen, Hundeführer schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt, zwölf Kartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exhumiert, Fährtenleine durchgekaut, hinter Hasen hergeschaut, bin der liebste Hund von allen! Richter sagte: durchgefallen!
( Verfasser unbekannt )
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Ein toller Spaziergang
oder: Wie mein Frauchen zu grauen Haaren kommt! Rudi erzählt:
"Toll, Frauchen geht mit mir spazieren" Was wird denn heute wohl passieren ? So nimmt die Leine - oh, wie schön, los. Frauchen, eil' dich, ich will geh'n!
Oh je, sie sucht ihren Schlüsselbund, was bin ich doch für'n armer Hund! Vom Gefühl her war'n es Stunden, sie hat den Schlüsselbund gefunden.
Sie steckt was Leck'res in die Taschen. Das ist für mich etwas zum Naschen.
Mein Ball muß mit! Verdammte Falle, hat ihn die Katz'? Ich mach' sie alle! Halt, stopp, ich habe ihn entdeckt, hab' ihn selbst im Schuh versteckt!
Mein Bällchen wurde eingesammelt, das Frauchen hat die Tür verrammelt, mir die Leine umgebunden, jetzt können wir den Park erkunden.
Ein schöner Busch und hoch das Bein, etwas Berieselung muß sein.
Schnüffeln und Revier abstecken, kleine Eichhörnchen erschrecken, was kommt denn da? Ein großer Hund! Den schnapp' ich mir, gleich geht es rund!
Der ist ein Kerl, das kann ich riechen. Er soll sich bloß vor mir verkriechen. Ich zerre an der Leine doll, bell' böse ihm die Ohren voll.
Ich fletsch' die Zähne, zerr' noch mehr, mein Frauchen fliegt mir hinterher! Sie ist am Fluchen, liegt im Dreck, aber ich renne ihr nicht weg.
Ich will den Ander'n ja vermöbeln, sein Herrchen wird mit Frauchen 'pöbeln'...
Der Typ, der Blöde, meinte nämlich: " Du Kuh, du bist ja viel zu dämlich, mit deinem Köter umzugehen!" Sie keift: "Das werden wir noch sehen!"
Mein 'böser Feind' hat sich ergeben, da dacht' ich mir : "Ach, laß' ihn leben ..." Flugs packt mich Frauchen am Genicke, daß ich glatt auf die Seite knicke.
Droht mit Maulkorb, Hundeschule, doch jetzt, jetzt kommt das 'obercoole': Sie wurde plötzlich sanft, die Gute, ich klopfte freudig mit der Rute.
Auf Hundeart mußt' ich ihr schwören, in Zukunft brav auf sie zu hören. An Frauchen klebte noch der Dreck, die beiden Anderen war'n weg.
Wir setzten fort dann uns're Runde, vergnügten uns 'ne gute Stunde mit Ball und Stock und baden geh'n , mein Hundeleben, es ist schön!"
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